Am 3. Juni 2026 verstarb unser langjähriger Kollege Jürgen Lungwitz im Alter von 86 Jahren. Ein Nachruf von Claus Thomann und Petra Rieber.
Gut für uns. Gut für die Umwelt – unser Tafelwasserspender in der Mensa
Viel Wasser zu trinken ist wichtig: laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) sollten es für Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren täglich ca. 1,2 – 1,5 Liter sein, für Erwachsene ca. 1,5 Liter. Bei Hitze, beim Sport und bei anstrengender körperlicher Arbeit ist deutlich mehr nötig. An einem langen Schultag ist die eigene Flasche daher schnell leer – bei uns am Poth aber überhaupt kein Problem! Denn seit Mai 2023 haben wir in der Mensa dank der Unterstützung unseres Fördervereins einen Tafelwasserautomaten, der seitdem täglich in Gebrauch ist und bei allen Angehörigen der Schulgemeinschaft großen Anklang findet. Damit haben wir nicht nur unbegrenzt frisches, gefiltertes Wasser – per Knopfdruck mit oder ohne Sprudel, gekühlt oder ungekühlt –, sondern tun zeitgleich automatisch etwas für die Umwelt: 2025 haben wir durch unseren Wasserspender in den ersten 6 Monaten bereits 31.111 PET-/Plastikflaschen à 0,5L eingespart – das entspricht ca. 39 Paletten! In dem Wissen schmeckt das Wasser direkt noch besser. koj/hni
Rhetorik trifft Naturwissenschaft – GG-Schülerinnen erreichen Bundesfinale von „Jugend präsentiert“
Mit ihrer Präsentation zum Thema „Polarlichter – Ein Mysterium?“ konnten Sophie Bienemann und Mona Thakkar (ganz rechts im Bild) aus unserem 8. Jahrgang beim Länderfinale des renommierten „Jugend präsentiert“-Wettbewerbs am 22. März 2025 in Wuppertal überzeugen und sich für das Bundesfinale qualifizieren, das am 28. September in Berlin stattfinden wird. Als zusätzliche Auszeichnung und Belohnung haben Mona und Sophie zudem die Teilnahme an der Präsentationsakademie gewonnen – einem mehrtägigen Präsentationstraining mit professionellen Rhetoriktrainerinnen und -trainern von der Universität Tübingen. Insgesamt nahmen über 9.000 Schülerinnen und Schüler am diesjährigen Wettbewerb teil. Beim Länderfinale des Wettbewerbs bestand die besondere Herausforderung für die Teilnehmenden darin, das selbst gewählte Thema in nur sechs Minuten mit ausschließlich digitalen Medien fachkompetent und eloquent zu präsentieren. Im gesamten Wettbewerb kommt eine Jury zum Einsatz, die aus Rhetorikexpertinnen und -experten, Lehrkräften, Ehemaligen des Wettbewerbs sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern besteht. Sie bewertet die Präsentationen nach der Art der Darstellung, also etwa dem Einsatz von Körpersprache und Stimme oder ob die Gestaltung der Präsentationsfolien dem Thema und den Adressaten angemessen ist. Zudem ist die sachliche Richtigkeit in der Darstellung des Themas ein wichtiges Kriterium. Um ihre Präsentationsfähigkeiten schon zu Beginn des Wettbewerbs auszubauen, bekamen die Schülerinnen und Schüler individuelle Coachings von Rhetoriktrainerinnen und -trainern der Universität Tübingen. „Wer komplexe wissenschaftliche Inhalte verständlich präsentieren kann, besitzt eine wertvolle Fähigkeit, die über die Schulzeit hinaus relevant bleibt. ‘Jugend präsentiert’ fördert Schülerinnen und Schüler, genau diese Kompetenz zu entwickeln und ihre rhetorischen Fähigkeiten zu stärken”, betonte Christian Kleinert, Geschäftsführer der Bildungsorganisation. Lob für ihre Leistungen erhielten die Teilnehmenden vor Ort unter anderem von Dr. Urban Mauer, Staatssekretär im Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen, sowie von Mathematik-Professor Thoralf Räsch von der Universität Bonn. Für die Qualifikation zum Länderfinale hatten die Schülerinnen und Schüler zunächst ein Video zu ihrem Thema eingereicht. Den Ausgangspunkt stellte dabei das von Frau Mai betreute Drehtürmodell dar, also das Begabtenförderungsprogramm unserer Schule. In diesem Rahmen konnten Sophie und Mona auch bereits gezielt an ihrem rhetorischen Talent feilen und zum Beispiel das überzeugende freie Sprechen und das Präsentieren anhand eines „roten Fadens“ üben – wie sie zweifelsfrei bewiesen haben, mit beeindruckendem Ergebnis. Und nun heißt es: nächster Halt Berlin! Hni
„Wir fürs Poth“ – Eltern, Schüler/innen und Lehrkräfte entwerfen beim Schulgipfel das GG der Zukunft
Wer am Abend des 14. Novembers die Mensa betrat, durfte sich als Allererstes einen bunt verpackten Schokoriegel nehmen. Doch stand hier nicht mehr, wie noch vor wenigen Stunden, das Essen im Mittelpunkt, sondern der „Campus Gymnasium Gerresheim“, also unser Poth der Zukunft. Mithilfe der unterschiedlichen Farben der Schokolade wurden die Teilnehmenden den hergerichteten Gruppentischen zugelost, die sich rasch mit zahlreichen Eltern, Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern füllten. In seiner Begrüßungsrede lobte Herr Flaskamp die konstruktive Zusammenarbeit innerhalb der Schulgemeinschaft und stellte mit Blick auf das Lernen, Lehren und Leben am Poth fest: „Bei uns läuft schon vieles richtig gut. Aber besser geht immer!“ Genauso sahen es die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die sich daraufhin unter dem Motto „Wir fürs Poth“ hochmotiviert ans Werk machten und eindrucksvoll demonstrierten, wie lebendige Schulentwicklung funktioniert: Mithilfe von Tablets und virtuellen Taskcards wurden positive Aspekte aus dem Schulalltag gesammelt, Verbesserungsvorschläge zusammengetragen, und konkrete Visionen ausgetauscht sowie mithilfe von zu vergebenen virtuellen Herzen priorisiert. „Nervennahrung“ durch Getränke und die eine oder andere weitere Schokolade durfte dabei natürlich auch nicht fehlen. Am Ende der Arbeitsphase war eine äußerst umfangreiche Sammlung an bunten Ideen zu allen Bereichen des Schullebens entstanden – von einem Ruheraum mit Bücherschrank über Schulbienen und Essenangebote bis hin zu vielfältigen gemeinsamen Veranstaltungen für den Schulspirit samt Partypause und zahlreichen weiteren Visionen. Neben der ausgesprochen produktiven Arbeitsatmosphäre lobten die Teilnehmenden im Anschluss unter anderem die Vielfalt der Ergebnisse und die positive, lockere Stimmung. Ein großes Dankeschön gilt allen Eltern, Kolleginnen und Kollegen, sowie Schülerinnen und Schülern, die mit ihrem Tatendrang und ihren Ideen maßgeblich zu einer gelungenen Veranstaltung beigetragen und erneut bewiesen haben, dass das Motto „Wir fürs Poth“ nicht bloß ein Spruch ist, sondern von unserer Schulgemeinschaft gelebt wird. Das große Potenzial der vielen Gespräche und die daraus resultierten Ideen sollen nun weiterverfolgt und schrittweise in die Tat umgesetzt werden. Alle Eltern, Lehrkräfte, sowie Schülerinnen und Schüler sind herzlich eingeladen, sich zu beteiligen. Denn Schulentwicklung funktioniert nur, wenn alle mitmachen. Also lasst uns gemeinsam unseren Campus Gymnasium Gerresheim gestalten, auf dem wir alle gerne lernen, lehren, und leben. hni
Lange Nacht der Mathematik
Zum zweiten Mal hat in diesem Jahr die Lange Nacht der Mathematik an unserer Schule stattgefunden und von Frau Welter, Frau Wiesemeyer und Frau Zich begleitet. Die Lange Nacht der Mathematik ist ein Wettbewerb, der schon seit über 20 Jahren junge Mathematiker*innen aus ganz Deutschland zum Knobeln, Denken, Ausprobieren, Prüfen und Lösen einlädt. Anders als in vielen anderen Wettbewerben treten die Schüler*innen in ihren Jahrgangsstufen in Gruppen an und wetteifern gemeinsam an vielen spannenden und außergewöhnlichen Aufgaben, bis die Köpfe rauchen! Dieses Jahr war es am Freitag, den 22.11.2024 soweit. Die Lange Nacht der Mathematik lief so ab: Zwischen 17:45 und 18:00 Uhr trudelten die ersten Teilnehmer*innen im C-Gebäude ein. Dieses Jahr gab es 71 Anmeldungen und viele Schüler*innen nahmen sogar zum zweiten Mal teil und blieben bis zum Schluss. Schluss hieß bei uns Mitternacht und damit auch sich alle in diesen sechs aufregenden aber auch anstrengenden Stunden pudelwohl fühlten, hatten alle hatten etwas für das gemeinsame Buffet dabei: Es gab Muffins, Käsespieße, Cookies und vieles mehr. Nachdem für die Verpflegung gesorgt war, gingen die Schüler*innen in ihre Räume. Davon gab es vier: Einen für die 7. Klasse, zwei für die 8. und 9. Klasse und eine für die 10. Klasse und die EF. In diesen Jahrgangstufen bearbeiteten die Teilnehmer*innen als Team ihre Aufgaben, die um 18 Uhr online freigeschaltet wurden. (Diesmal anders als im letzten Jahr nur mit einer kleinen Verzögerung: Im letzten Jahr haben wir 1,5 Stunden auf die Aufgaben warten müssen, weil die Server bundesweit überlastet waren!) Dann wurde gerechnet was das Zeug hält und die Aufgaben hatten es wirklich in sich! Nicht selten erschienen sie zunächst unlösbar und die Verzweiflung, wenn eine Aufgabe einfach keinen Sinn ergeben zu schien, wurde unendlich groß. Noch nach drei Stunden hatten die Siebtklässler zum Beispiel noch keine einzige Aufgabe geknackt. Umso größer war die Freude aber, als um 21:08 Uhr die erste Aufgabe von ihnen gelöst wurde: Die Jubelschreie waren im ganzen C-Gebäude zu hören! Besonders schön an der Langen Mathenacht ist die aufgeregte Atmosphäre und die Zusammenarbeit aller. Man teilt sich die Aufgaben auf, arbeitet als Team und unterstützt sich gegenseitig (auch jahrgangsübergreifend). Man kommt mit Schüler*innen in Kontakt, mit denen man vorher noch nie gesprochen hat und wächst in diesen sechs Stunden schnell zusammen: Man teilt sich sowohl das Gefühl der Verzweiflung aufgrund von Scheitern sowie die unendlichen Glücksgefühle, wenn man gemeinsam ein Ziel erreicht. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr! Mona Thakkar (8b) und Katja Zich
Exkursion zum Tandembeschleuniger und zur Astrophysik der Universität zu Köln
Am Montag, den 26.08.2024, durften 24 motivierte Schüler ‘innen des Physik Grundkurses der Q2 das Institut für Kernphysik und das I. Physikalische Institut (Spektroskopie und Astrophysik) der Universität zu Köln besichtigen. Nach einem leicht verständlichen Vortrag über den Beschleuniger, durften wir den Kontrollbereich, den Beschleuniger selbst und die fünf verschiedenen Messplätze vor Ort besichtigen. Ein Beschleuniger beschleunigt Ionen mit bis zu einer Millionen Volt auf eine Geschwindigkeit bis zu zehn Prozent der Lichtgeschwindigkeit, um diese mit anderen Teilchen kollidieren zu lassen. Durch Detektion des Aufpralls können dann Rückschlüsse auf den Kern und die Elementarteilchen geschlossen werden. Da hierbei auch radioaktive Strahlung entsteht, muss dieser Bereich im Messbetrieb vollständig abgeschirmt werden. Beeindruckend waren vor allem die Größe der Anlage unter der Erde, die Komplexität der Experimente und die Vielzahl an Materialien. Nach einer Mittagspause durften wir noch in die spannende Forschung der Moleküle im Weltraum eintauchen, durch welche man viel über die Sternentstehung im Universum lernen kann. Michael Masur 05.09.2024 Bilder zur Exkursion (PDF)
Stufenmodell der internen Kommunikation
Am Gymnasium Gerresheim pflegen wir einen respektvollen Umgang miteinander. Um bei schwierigen Themen oder unterschiedlichen Wahrnehmungen im Dialog zu bleiben, hat sich unsere Schule ein Stufenmodell für die interne Kommunikation gegeben: Dies hat zum Ziel, dass die am Thema direkt Beteiligten miteinander ins Gespräch gehen und Anliegen nicht unter Umgehung von wichtigen Beratungsebenen an den Vorstand der Elternschaft oder an den Schulleiter gesendet werden. Kommunikationsstufen am GG (PDF)
17/17 – Auf dem Weg zur Schule der Zukunft
17/17 – Auf dem Weg zur Schule der Zukunft: Teachers for Future besuchen Schulen in ganz Deutschland – das Gymnasium Gerresheim ist für NRW am Montag, 28. März, dabei! Ja: Bildung ist Ländersache. Aber Bildung für nachhaltige Entwicklung verbindet Schulen in ganz Deutschland miteinander! Egal ob die Grundschule in Berlin, die Gemeinschaftsschule im Saarland oder die berufliche Schule in Mecklenburg-Vorpommern: Damit junge Menschen sich in unserer globalisierten Welt zurechtfinden und den aktuellen Herausforderungen – Klimakrise, Biodiversitätsverlust, Demokratiekrise – gewachsen sind, braucht es Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). „Durch BNE kommen die Schüler*innen ins Handeln und erfahren Selbstwirksamkeit, indem sie befähigt werden, sich aktiv für eine nachhaltige Transformation unserer Gesellschaft einsetzen“, erklärt Nora Oehmichen, Bundesvorsitzende der Teachers for Future, die zusammen mit ihrem Kollegen Timo Graffe vier Wochen lang durch Deutschland reist. In jedem Bundesland besuchen die beiden Lehrer*innen jeweils eine Schule, die sich im Vorfeld mit einem oder mehreren der 17 nachhaltigen Entwicklungsziele im Rahmen eines handlungsorientierten Projekts auseinandersetzt. Das Projekt 17/17 soll zeigen, wie vielfältig und tragfähig die Ideen und Ansätze zur BNE-orientierten Transformation an den ganz unterschiedlichen Schulen sind – und dass es weiterer Unterstützung durch die Kultusministerien bedarf, damit BNE tatsächlich in der Breite der Schulen verankert werden kann. „Wir freuen uns, Teil dieses bundesweiten Projekts zu sein, weil wir hoffen, dass der Besuch von Teachers for Future an unserer Schule und der Austausch mit den anderen teilnehmenden Schulen sowohl Impulsgeber als auch Motivation sein wird, um mit der BNE in allen Fächern und in unserer gesamten Schulgemeinschaft endlich richtig durchzustarten.“, so Danielle Schulte am Hülse, Lehrerin für Kunst und Geschichte, Mitwirkende im BNE-Team am Gymnasium Gerresheim. Das Gymnasium Gerresheim bildet am 28. März Etappe Nr.13 der 17/17-Tour der Teachers for Future Germany. Mehr zum Projekt unter: https://teachersforfuture.org/2022/01/12/17-17-kickoff/
Modalitäten und Aufruf für den Beitrag zum Schulpflegschaftsetat 2020/2021
Hallo, wie schon in den vergangenen Jahren, wenden wir uns mit der Bitte an Sie, den regulären Beitrag zum Schulpflegschaftsetat zu leisten. Über die Verwendung der Mittel wird genau Buch geführt und gegenüber der Schulpflegschaft Rechenschaft abgelegt. Im vergangenen Schuljahr hat es sich bewährt den Beitrag über die Klassenlehrer / Stufenleiter einzusammeln. Die SuS der Oberstufe bringen bitte am 1. Schultag den Betrag von € 10,00 mit zur Schule, dieser wird dann in der Stufenversammlung eingesammelt. Der Beitrag der SuS aus der Sek. I in Höhe von € 15,00 wird am 1. Elternabend eingesammelt. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung zum Wohle unserer Kinder! Beitrag Schulpflegschaftsetat 2020-2021 (PDF)