Im Rahmen des vom Land NRW geförderten Programms “Kultur und Schule” hat die Künstlerin Alke Reeh am Gymnasium Gerresheim mit einer 7. und 8. Klasse ein anspruchsvolles Projekt durchgeführt. Nach einigen praktischen Übungen zum Thema Perspektive wurden mit Hilfe der erlernten Darstellungsmittel auch optische Täuschungen umgesetzt. Die Künstlerin hat die Schülerinnen und Schüler über einen langen Zeitraum begleitet und so war es für diese mal eine willkommene Abwechslung, nicht von einem normalen “Lehrer” angeleitet zu werden. Als Endprodukt dieser Phase ist eine Wandbemalung im Vorraum der Cafeteria entstanden, fertiggestellt von der jetzigen Klasse 9b mit viel Unterstützung durch die 7d. Hier ein Bericht von Armin Halilovic, Haotian Feng und Nikolaus Hecht aus der 9b: „Die Cafeteria hat einen neuen Kiosk! In der achten Klasse lernten wir, mit der Perspektive zu arbeiten und unter anderem mit ihr Täuschungen zu zeichnen. Wir übten mit Schuhkartons „Fake-Räume“ zu erstellen und bereiteten uns damit auf unser großes Projekt vor. Nach den Osterferien haben wir im Vorraum der Cafeteria mit den Vorzeichnungen unserer optischen Täuschung begonnen, ein Kiosk, der so aussieht, als stünde er in der Realität vor einem. Zum Bemalen der Wände teilten wir dazu unsere Klasse auf, eine Hälfte hatte in einer Woche bis 16:40 Uhr Unterricht, während für die andere Hälfte um 12:30 Uhr Unterrichtsschluss war. Bis zu den Sommerferien wechselten sich die Gruppen ab und man sah jede Woche deutliche Fortschritte. Durch die vielen Ausfälle vor den Sommerferien kamen wir jedoch leider nicht zum Ende des Projekts. Daher ging es nach den Sommerferien, als wir in die 9. Klasse kamen, mit unserem Projekt weiter. Bis zu den Herbstferien malten wir fleißig an dem Kiosk weiter und beendeten unser Projekt zu den Herbstferien. Unserer Klasse, die 9B 2019/2020, gefiel dieses Projekt sehr und wir sind mit unserem Ergebnis wirklich zufrieden. Die optische Täuschung könnt ihr nun alle im Vorraum der Cafeteria bestaunen.”
Erst die Arbeit … dann das Vergnügen!
Ein weiterer, fester, jährlicher Termin ist das Zusammenstellen der Willkommensunterlagen – der sogenannte Infobrief – für die neuen Fünftklässler und ihre Eltern. Darum kümmert sich traditionell die Schulpflegschaft mit ihren Helfern. So auch in diesem Jahr Ende Mai. Frei nach dem Motto „viele Hände schnelles Ende“ konnten die gepackten Umschläge innerhalb kürzester Zeit bei Frau Panneck zum Versand abgegeben werden. Wer viel arbeitet, darf auch ordentlich feiern. Das ist traditionell das Motto des alljährlichen Schulpflegschafts-Grillens am Bootshaus Ende Juni. So sagt das Schulpflegschaftsteam allen ehrenamtlichen Helfern „Dankeschön“. Und weil alle im abgelaufenen Schuljahr wirklich viel auf die Beine gestellt haben, war dieser Termin komplett „arbeitsfrei“, das heißt ohne Sitzung, da diese noch nicht lange zurücklag. Die Schulpflegschaftsleitung stellte die Getränke, für Grillgut und Salate sorgte jeder selbst. In lockerer Runde bei allerbestem Sommerwetter wurde bis spät in den Abend gegrillt, gequatscht und gechillt. Ja, auch Eltern können das!
Klasse 6a in der Sternwarte
Im PNW-Unterricht behandelte die Klasse 6a das Thema Sonnensystem. Deshalb planten die Lehrerinnen Frau Stäß und Frau Decker für den 24.06.2019 einen Ausflug zur Sternwarte in Erkrath-Hochdahl. Im Planetarium der Sternwarte hat die Klasse dann unter der großen Kuppel gesessen und viele Informationen zum Leben auf der ISS, zu den Sternzeichen, zum Sonnenauf- und Sonnenuntergang, über das schwarze Loch und verschiedene Planeten und Sonnensysteme bekommen. Besonders beeindruckend war, dass die Veranstaltung so professionell war, und die Aussage, dass es sehr wahrscheinlich Lebewesen auf anderen Planeten gibt. Im Ganzen war es ein toller Ausflug, der bei sonnigem Wetter beendet wurde. Ein Bericht dazu erscheint am 04.09.2019 im „Der Gerresheimer“, denn der Redakteur Herr Schröder hat die Klasse 6a begleitet. Danielle A, Pauline K. und Ajta J. (Klasse 6a)
Die 8. Klasse entwickelt Roboter
Nach einer Einführung in den Bau der Roboter, dem Einsatz der Sensoren und der Programmierumgebung, haben die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen Roboter gebaut und programmiert: Ein Roboter kann einen Zauberwürfel lösen, der andere nach dem Einwurf von 20,- Cent Süßwaren ausgeben. Außerdem wurde ein Roboter so programmiert, dass er selbstständig aus einem Labyrinth herausfahren konnte. Der Süßigkeitenroboter kann sogar auf Youtube betrachtet werden: Link!